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Montag, 13. Oktober 2008 um 22:38

Über die Herkunft der Welt, die ihren Namen nach der im Norden von Mexiko liegenden Provinz Chihuahua erhielt, gibt es gleich mehrere Versionen. Es werden sowohl Mexiko als Ursprungsland angenommen, zumindest tendiert die Mehrheit der sich damit Befassenden zu der Ansicht, dass der Chihuahua von den Techichis(Opferhunden), das waren die Heiligen Hunde der Azteken, abstammen, als auch China und die Insel Malta erörtert, von wo Zwergrassen über die Handelswege nach Mexiko gelangt sein Könnte. Aber nicht nur die Azteken, auch andere Indianerstämme Mittelamerikas, wie die Tolteken und Majas, hielten schon Hunde, durch die sie eine Gottheit verkörpert sahen. Knochenfunde zufolge, die in die Zeit von 1300 bis 500 v.Chr. anzusiedeln sind, huldigte man auch einen kleinen Hund in der Größe des Chihuahua. Auch scheint gesichert, dass die kleinen Hunde dem Toten als Toten Beigabe mit auf den Weg gegeben wurden.

Mitte des 19. Jahrhunderts begannen die Bauern der Provinz Chihuahua, ihre kleinen Hunde verstärkt an Touristen zu verkaufen. Über Amerika kamen diese dann nach Europa, verbreiteten sich aber bis heute nicht sehr stark. Der Chihuahua ist trotz seiner geringen Größe ein sehr selbstbewusster, lebhafter, ja energischer Hausgenosse, dem auch leichtere Witterungsunbilden nicht viel ausmachen. Bei ihm ist die gesamte Bandbreite von Hundecharakteren möglich. Mal zeigt er sich als hervorragender Wachhund, wobei sein Ohr auf jedes verdächtige Geräusch reagiert, mal „öffnet“ er jedem Fremden die Türe.

Aktualisiert ( Freitag, 31. Oktober 2008 um 14:14 )