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Montag, 13. Oktober 2008 um 22:39

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Proportionen: Die Körperlänge ist etwas größer als die Widerristhöhe; gewünscht wird jedoch ein fast quadratischer Körper, speziell bei den Rüden. Bei den Hündinnen ist wegen der Trächtigkeit ein etwas längerer Körper zulässig

 

 

Gesamt Erscheinung:

Typisch ist der runde Apfelkopf, der kurze Fang, die Aufrecht getragenen, Groß, aufgerichtet offenen Ohren (Fledermausohren), die sehr ausdrucksvollen Augen und der kräftige, weder schwache noch zarte Körper. Er ist kompakt, ausgeglichen, agil und kraftvoll. Wichtig ist das korrekte Verhältnis zwischen Länge und Höhe, sowie eine gerade waagerechte Schulter, mittellange Läufe, ein kraftvoller Gang sowie eine hoch getragene Rute. 

Gesichtsschädel / Nase: Mäßig kurz, geringfügig aufgeworfen

Fang: Kurz, von der Seite gesehen gerade, am Ansatz breit, sich gegen die Spitze hin verjüngend.

Lippen: Trocken und gut anliegend.                             

Wangen: Wenig entwickelt und sehr trocken

Gebiss: Regelmäßiges Scherengebiss oder Zangengebiss. Vorbiss und Rückbiss sowie jede andere Stellungsanomalie des Ober- oder Unterkiefers sind unzulässig und zu bestrafen.

 

 

Augen: Groß und von rundlicher Form, sehr ausdrucksvoll, nicht hervorquellend, vollkommen dunkel gefärbt. Helle Augen sind zulässig, aber nicht erwünscht.

 

Ohren: Groß, aufgerichtet, auffallend breit an ihrem Ansatz, sich gegen die leicht abgerundete Spitze allmählich verjüngend. In der Ruhestellung sind sie seitlich leicht geneigt.

Hals: Leicht gebogen, mittellang, mit einem harmonischen Übergang zum Körper

Länge: Mittellang

Form: Dicker bei den Rüden als bei den Hündinnen

Haut: Ohne Wamme; bei der langhaarigen Varietät ist das Vorhandensein einer Halskrause mit längerem Haar höchst erwünscht.

Körper: Kompakt und gut gebaut.

Obere Linie: Gerade.

Widerrist: Wenig ausgeprägt.

 

Rücken: Kurz und fest

Widerrist: Wenig ausgeprägt.                       

Lendengegend: Stark muskulös.

Kruppe: Breit und stark, ohne Neigung.

Brust: Brustkorb breit und tief, Rippen gut gewölbt; von vorne gesehen geräumig, aber nicht übertrieben; von der Seite gesehen, bis zu den Ellenbogen reichend; nicht fassförmig.

RUTE: hoch angesetzt und von mäbiger Länge; am Ansatz breit, sich gegen die Spitze zu allmählich verjüngend, flach aussehend. Die Tragart der Rute ist ein wichtiges charakteristisches Merkmal der Rasse, bei Bewegung befindet sie sich entweder hoch im Bogen erhoben getragen, oder halbkreisförmig gerundet mit gegen die Lendengegend gerichteter Spitze, was dem Körper Ausgewogenheit verleiht, niemals zwischen den Läufen oder unterhalb der Oberlinie aufgerollt. Die Behaarung ist entsprechend der Haar-Varietät das Haarkleid des übrigen Körpers angepabt. Bei der langhaarigen Varietät bildet das Haar Federn. In der Ruhestelung ist die Rute hängend und bildet einen leichten Haken.

 

 

GLIEDMASSEN

VORDERHAND : Vorderläufe gerade und von guter Länge; von vorne gesehen bilden sie mit dem Ellenbogen eine gerade Linie; von der Seite gesehen stehen sie senkrecht.

Schultern: Trocken und wenig bemuskelt; die Winkelung zwischen Schulterblatt und Oberarm ist angemessen.

Ellenbogen: Fest und eng am Körper anliegend, was eine freie Bewegung der Vorderhand gewährt.

Vordermittelfub: Leicht schräg gestellt, kräftig und biegsam.

HINTERHAND: Gut bemuskelt, mit langen Knochen, senkrecht und zu einander parallel, mit guten Winkelungen am Hüftgelenk, am Knie und am Sprunggelenk, in Übereinstimmung mit den Winkelungen der Vorderhand.

Hintermittelfub: Kurz, mit gut ausgebildeten Achillessehnen; von hinten betrachtet sind sie gerade und senkrecht gestellt.

PFOTEN : Sehr klein und oval, mit gut auseinanderstehenden, aber nicht gespreizten Zehen (weder Hasenpfoten noch Katzenpfoten); die Krallen sind besonders gut gewölbt und mässig lang; die Ballen sind gut entwickelt und sehr elastisch; Afterkrallen müssen entfernt sein, außer in Ländern wo das Kupieren gesetzlich verboten ist.

GANGWERK: Der Schritt ist lang und elastisch, energisch und aktiv, mit gutem Vortritt der Vorderhand und gutem Schub der Hinterhand. Von hinten gesehen sollen sich die Hinterläufe zu einander fast parallel bewegen, so dab die Fubspuren der Hinterpfoten genau in diejenigen der Vorderpfoten zu liegen kommen. Mit zunehmender Geschwindigkeit zeigen die Gliedmassen die Tendenz, in Richtung der zentralen Schwerpunktslinie zu konvergieren (single track). Dabei bleibt der Bewegungsablauf frei und elastisch, ohne sichtbare Anstrengung, der Kopf erhoben und der Rücken fest.

 


 

SCHWERE FEHLER: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

  • Schmaler Schädel.
  • Auge klein, eingesunken oder hervorquellend.
  • Langer Fang.
  • Vor-und Rückbiss, Fehlen einzelner Zähne, Verdoppelung von Zähnen (Zurückhaltung der Milchzähne), Deformierte Kiefer.
  • Zugespitzte Ohren,  Kurzer Hals , Langer Körper.
  • Aufgezogener Rücken oder Senkrücken (Lordose oder Xyphose),  Abfallende Kruppe.
  • Schmale Brust, flacher Rippenkorb,  Schlecht angesetzte, verdrehte oder kurze Rute.
  • Kurze Gliedmaßen,  Abstehende Ellenbogen , Zu eng gestellte Hinterläufe
  • Luxation der Kniescheibe dabei handelt sich um eine Verlagerung der Kniescheiben, die entweder vererbungsbedingt auftreten kann, (ist zuchttechnisch zu verbessern, indem man nur Patella-Luxation (PL) freie Tiere in der Zucht einsetzt.

AUSSCHLIESSENDE FEHLER :

  • Aggressiv oder ängstlich,  Exemplare mit einer sehr offenen Fontanelle.
  • Bei der Varietät Kurzhaar : haarlose Stellen (Alopezie).
  •  Gewicht über 3 kg.

 

Haarkleid:

  • Der langhaarige Chihuahua (Pelo largo; poil long; long-haired) hat weiches Haar, befranste Ohren, einen ausgeprägten Halskragen und die Rute voll behaart. Das Haar ist entweder glatt oder leicht gewellt.
  • Der kurzhaarige Chihuahua besitzt dichtes, weiches, glänzendes Haar, das geschmeidig am Kopf und Körper anliegt.

Farbe: Es gibt Chihuahuas in allen Farben und Farb-Kombinationen. Der Standard erlaubt alle Farben: von rein weiß, über weißlich mit cremefarbenen Abzeichen, Trikolor (dreifarbig) und andere, bis hin zu rein schwarz. Die Farbe Blau und Merle-Schattierungen sind jedoch nicht ganz unproblematisch, da sie häufiger mit bestimmten Krankheiten oder Missbildungen einher gehen können.

N.B. Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

Dieser geänderte Rassestandard ist ab September 2004 gültig.

Aktualisiert ( Freitag, 31. Oktober 2008 um 14:19 )